Prozessbegleitung/ -Beratung

Wenn man zu neuen Ufern aufbricht ist es hilfreich jemanden an seiner Seite zu haben,

der Muster erkennt, Signale wahrnimmt und gangbare Wege aufzeigt.

Kompetenz in der Veränderung

In der Vergangenheit entsprach das Bild einer Organisationen häufig dem einer gut geölten Maschine, in der ein Zahnrad in das andere greift. Im Vorderfgrund stand die Steuerbarkeit.

Heute leben wir in einer globalen und hochgradig kommunikativ vernetzten Welt. Das Ergebnis ist hohe Dynamik, wachsende Komplexität und ein zunehmender Verlust an Planbarkeit und Berechenbarkeit.

Begriffe wie VUKA (Volatilität“, Unsicherheit“, Komplexität, Ambiguität) machen die Runde. Ursprüngliche Stärken wie Kontinuität, Best Practice und Standarisierung können heute teils zum Engpass werden. Adaptionsfähigkeit und konstanter Wandel sind das Gebot der Stunde.

Strukturelle Veränderungen lassen sich in der Regel relativ einfach umsetzen – solange sie die Menschen und die Kultur nicht tangieren. Das kommt jedoch selten vor. Genau hier scheitern viele Change- und Transformationsprojekte.

Wir verstehen uns als Experten für menschliches Verhalten, Unternehmenskultur und Menschen in Veränderungsprozessen.

Überall dort – wenn Menschen und Veränderungsanforderungen aufeinander treffen – setzt unsere Begleitung an.

Wo wir Sie unterstützen können

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis häufig größer als in der Theorie.

Nachhaltige Entwicklung und tiefgreifende Veränderungen brauchen Zeit – auch wenn es gerade ganz schnell gehen muss. Ist in der Planung noch alles einleuchtend und schlüssig, so zeigen sich die wahren Herausforderungen in der Umsetzung. Daher ist ein Kernelement unserer Arbeit die Prozessbegleitung. Ob in der Teamentwicklung, im Projekt-Coaching oder im Transformationsprozess. Wir begleiten Sie im Umsetzungsprozess und bleiben in der Verantwortung, bis die angestrebten Veränderungen in der Praxis greifen und wirken.

Woran Change-Prozesse häufig scheitern

  • Die Argumentation ist ausschließlich sachlogisch fokussiert.
  • Die Mitarbeiter fühlen sich nicht gehört und abgeholt.
  • Es fehlt ein definierter Raum für emotionale Verarbeitung.
  • Die Vorteile sind aus der Mitarbeiterperspektive zu wenig nachvollziehbar.
  • Wichtige Informationen kommen zu spät bei den Mitarbeitern an.
  • Es wird informiert, jedoch nicht kommuniziert.
  • Auswirkungen und Konsequenzen sind nicht ausreichend transparent.
  • Schlechte Vorerfahrungen aus vergangenen Prozessen.

Das Resultat ist Widerstand, Beharrung, teilweise Lähmung. Man sagt „ja“ und tut „nein“. In der Umsetzung tauchen 1000 kleine Detailprobleme auf. Das Management lenkt, doch der Wagen fährt weiter geradeaus.

Agile Transformation

Scrum, Kanban, Design Thinking etc. sind nicht mehr als Methoden. Agilität hingegen ist keine neue Management-Methode sondern eine Haltung. Agilität ist eine evolutionäre Antwort auf die Probleme und Dynamiken in einer immer komplexer werdenden Welt.

Bunte Post-It´s allein machen kein Unternehmen agiler. Eine agile Transformation durchdringt alle Bereiche und Ebenen eines Unternehmens. Sie stellt bestehendes Denken, Organisation und Führung in Frage und verändert Kultur und Selbstverständnis. Das gelingt weder top down noch per Projektplan.
Wird jedoch auch die agile Transformation als evolutionärer Prozess verstanden und umgesetzt, steigert sich die Aussicht auf Umsetzungserfolg.

Agilität in „klassischen“ Unternehmen

Agilität – Teilweise noch Hype, teilweise schon verbrannt. Agilität ist keine Wunderwaffe. Dort wo sie passt, kann sie einen ungemeinen Mehrtwert für Mensch und Organisation erzeugen. Dort, wo sie nicht passt, kann sie auch Schaden anrichten.

Für viele „klassische“ Organisationen heist die Lösung „Hybrid“ . Die Kombination aus agiler und bewährter Struktur. Dort, wo Agilität sinnvoll und hilfreich ist, wird verstärkt agil gearbeitet. Dort wo klassische Organsationsstrukturen besser wirken, werden diese optimiert.  Es geht nicht um entweder oder, sondern um die optimale Synthese.

Kulturentwicklung

Kultur kann weder eingekauft, noch verordnet werden. Kultur entwickelt sich von innen heraus. Dabei durchdringt sie die Organisation und prägt das Denken und Handeln von Mitarbeitern und Führung.

Unternehmenskulturen sind normativ und in der Regel ausgesprochen stabil. Das hat Vor- und Nachteile. Möchte man sie verändern, muss man zuvor ihre Wirkungsmechanismen verstehen. Hier helfen Kulturanalysen.

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